Die Rosenheim-Cops ist eine deutsche Fernsehserie der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag des ZDF. Die Vorabend-Krimiserie spielt im Chiemgau und in Rosenheim. Die Kosten einer Episode werden mit 425.000 Euro beziffert. Von Beginn an setzte die Serie zwischen einem alteingesessenen oberbayerischen Ermittler und einem Kollegen aus der Großstadt, der aus unterschiedlichen und oftmals nicht leicht nachvollziehbaren Gründen auf das Land versetzt wurde. Der Neue wird daher immer freundlich aufgenommen und schnell in die täglichen Arbeitsabläufe integriert. Durch ihren unterschiedlichen Hintergrund sind die beiden Kommissare von Grund auf verschieden.

Am Anfang jeder Folge steht meist das Auffinden einer ermordeten Person, was den Kommissaren meistens durch Frau Stockl mit den Worten „Es gabat a Leich!“ („Es gäbe eine Leiche!“) mitgeteilt wird. Dabei wird der jeweils bei Frau Hofer auf dem Bauernhof wohnende Hauptkommissar beim Essen (meistens beim Frühstücken, das, da in der Serie fast durchgehend schönes und sommerliches Wetter herrscht, im Freien stattfindet) gestört, woraufhin dieser alles stehen und liegen lässt und sich zum Tatort begibt. Im Verlauf der Sendung werden dann die Ermittlungen der Kommissare gezeigt, die in den letzten Minuten in der Regel eine überraschende Wendung erfahren, sodass sich der bisherige Hauptverdächtige als unschuldig entpuppt, während mit dem tatsächlichen Täter zunächst niemand gerechnet hat.

Die Sendung erzählt außerdem immer eine parallele Geschichte als eine Art „Running Gag“ (beispielsweise: Lottogewinn, Ereignisse auf dem Bauernhof oder im Präsidium), die sich wie der Mord meist am Ende aufklärt.

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