Rod Taylor & Tippi Hedron autograph

Rod studierte ein Jahr an der Sydney’s Independent Theatre School und war danach für mehrere Jahre in verschiedenen Theater-, Radio- und Filmrollen in Australien tätig. Große Aufmerksamkeit erzielte Taylor 1954 mit seiner Rolle in King of the Coral Sea, einem der erfolgreichsten australischen Filme der 1950er-Jahre. Seinen Durchbruch zum Filmstar hatte Taylor 1960 in der Verfilmung des Romans Die Zeitmaschine von H. G. Wells, in der er als Erfinder George in die Zukunft reist. 1963 verkörperte Taylor die männliche Hauptrolle in Alfred Hitchcocks Klassiker Die Vögel. Im selben Jahr spielte er neben Jane Fonda in der Komödie Sonntag in New York einen amerikanischen Piloten. Ab 1970 musste Taylor wie viele Stars der 1960er Jahre seine Tätigkeit zunehmend auf Fernsehproduktionen verlegen. Er spielte die Hauptrollen in den Westernserien Ohne Furcht und Sattel und The Oregon Trail. Später übernahm er vor allem Gastrollen in Serien wie Falcon Crest, Mord ist ihr Hobby und Walker, Texas Ranger.

Hitchcock gab Hedren die weibliche Hauptrolle in seinen Filmen Die Vögel und Marnie. Für Die Vögel erhielt sie 1964 den Golden Globe als beste Nachwuchsdarstellerin. Hitchcocks Interesse an Hedren ging über das Berufliche hinaus. Er war geradezu vernarrt in die kühl wirkende, blonde Schauspielerin. Hedren warf in ihrer Biografie 2016 Hitchcock vor, sie mehrfach sexuell belästigt zu haben, und bezeichnete ihn als „pervers“. Nachdem sie bei Marnie am Filmset seine sexuellen Avancen abgelehnt hatte und er mit ihr nicht mehr zusammenarbeiten wollte, hielt Hitchcock sie dennoch noch zwei weitere Jahre unter Vertrag. Er lehnte Rollenangebote für sie ohne Absprache mit ihr ab, um ihre Karriere zu beschädigen, und ließ sie erst nach zwei Jahren aus ihrem Vertrag. Wenig später erhielt sie das Angebot, unter Regie von Charlie Chaplin in dessen letztem Film Die Gräfin von Hongkong in einer Nebenrolle die Ehefrau von Marlon Brando zu spielen. Durch die Pause von drei Jahren hatte Hedrens Filmkarriere allerdings bereits an Momentum verloren und sie erreichte nie wieder denselben Erfolg wie mit den beiden Hitchock-Filmen.

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